Literatur zur
Ottobeurer Musikgeschichte


Das Ottobeurer Musikarchiv enthält zahlreiche Kompositionen, die von den Konventualen, Studenten und Schülern auswärts abgeschrieben und daheim auf hohem künstlerischen Niveau ausgeführt wurden. Neben einem reichhaltigen Bestand von Abschriften und Drucken u.a. von Franz Xaver Brixi, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeue Mozart, Pater Meinrad Spieß OSB rücken zunehmend auch die ortseigenen Klosterkomponisten wie Pater Raphael Weiss OSB und Pater Franz Xaver Schnizer OSB in den Blickpunkt des Interesses. Die musikalische Blütezeit Ottobeurens begann im 18. Jahrhundert mit dem Amtsantritt 1710 des Abtes Rupert Ness (1670-1740) und erreichte ihren Höhepunkt unter dem seit 1740 regierenden Abt Anselm Erb (1688-1767). Ottobeuren stand in dieser Zeit auf dem Höhepunkt seiner Macht, sichtbares äußeres Zeichen die Vollendung der barocken Klosterbauten. Die im Musikarchiv aufbewahrten 1200 Handschriften und 200 Musikdrucke aus dem 18. Jahrhundert sowie die ca. 100 Musikhandschriften aus dem 19. Jahrhundert sind verzeichnet im:


Katalog 
des Ottobeurer Musikarchivs
 

Haberkamp, Gertraut

Die Musikhandschriften der Benediktiner- Abtei Ottobeuren. Thematischer Katalog.

(Kataloge bayerischer Musiksammlungen; 12)

München 1986 


Irtenkauf, Wolfgang: Zur mittelalterlichen Liturgie- und Musikgeschichte Ottobeurens, in: Kolb, Aegidius / Tüchle, Hermann (Hrsg.): Ottobeuren. Festschrift zur 1200-Jahrfeier der Abtei. Augsburg 1964, S. 141-179.

Pfänder, Willi: Das Musikleben der Abtei Ottobeuren vom 16. Jahrundert bis zur Säkularisation, in: Ottobeuren 764-1964. Beiträge zur Geschichte der Abtei (= Sonderband der Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 73 [1964]), Augsburg 1964, S. 45-62.

Michl, Siegfried: Theatermusik Ottobeurer Hauskomponisten im 18. Jahrhundert, in: Musik in bayerischen Klöstern I. Beiträge zur Musikpflege der Benediktiner und Franziskaner (= Schriftenreihe der Hochschule für Musik in München; Bd. 5), Regensburg 1986, S. 189-224.